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15 März 2008

Satz des Augenblicks V

Roger Köppel, Chefredaktor der Weltwoche, spricht in einem Standardinterview:

Bei den Schweizern schlägt immer diese protestantische Freudlosigkeit durch, auch eine gewisse Unerbittlichkeit. Da wäre sicher diese Grundlässigkeit wünschenswert, wie sie die katholischen Österreicher pflegen. Die brauchen sich weniger darum scheren, dass ihnen heute auf den Kopf fällt, was sie gestern gesagt haben. Die Katholiken können dank der Beichte wohl generell etwas flexibler mit der Realität umgehen. Die Schweizer tun sich damit bedeutend schwerer.

via BOOMBL1TZ




24 Jänner 2008

"Weiblich überpointiert"

Die freiheitlichen Wirtschaftstreibenden gratulieren Susanne Winter zum Wahlerfolg:

Frau Dr. Winter hat - wenn auch in diesem Fall verständlicher Weise weiblich emotional überpointiert - die Problematiken der islamistischen Massenimmigration, insbesondere aus Sicht der Frauen aufgezeigt und dies wurde auch vom Wähler entsprechend honoriert", so der Fraktionsobmann der Fachliste der Gewerblichen Wirtschaft, Mag. Dr. Elmar Dirnberger. (link)

Dazu fällt mir nicht mal ein dummer Kommentar ein.


13 September 2007

"Ein Gott der Angst"

Der britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins, 66 spricht im Spiegel über die Militanz des Glaubens, den Ursprung der Spiritualität und den Missbrauch von Kindern durch die Religion:

"Ich halte Religion für eine Form mentalen Kindesmissbrauchs. Es ist ungeheuerlich, dass unsere Gesellschaft schon Babys Etiketten anheftet: Du bist ein katholisches, du ein protestantisches Kind. Wir würden nicht im Traum daran denken, von einem marxistischen oder einem konservativen Kind zu sprechen!"

"In meinen Augen beseitigt die Evolution die bei weitem gewichtigsten Gründe, an Gott zu glauben."

"Religion könnte zum Beispiel ein Nebenprodukt der Neigung von Kindern sein, ihren Eltern zu gehorchen. (...) Ein Gehirn aber, das glaubt, was Autoritäten sagen, kann nicht mehr unterscheiden zwischen dem guten Rat, nachts nicht in den Wald zu gehen, weil da ein Tiger lauern könnte, und dem törichten Befehl, eine Ziege zu opfern, um den Regen herbeizurufen."

"Unsere heutige Ethik haben wir doch gar nicht aus der Bibel. Unsere Werte - Gleichberechtigung zum Beispiel oder das Verbot von Sklaverei und Folter - haben der Schrift nichts zu verdanken."

(link)

07 September 2007

Du bist's, mei Präsident

Der Bundespräsident betonte die guten Beziehungen zwischen Kirche und Staat und nutzte seine Begrüßungsansprache auch für politische Botschaften. So sprach er die "Gleichwertigkeit aller Menschen - Männern und Frauen" an.
Wer sich zu dieser und zum Grundsatz "sozialer Gerechtigkeit" bekenne, "muss auch für gleiche Lebenschancen eintreten", erklärte er gegenüber dem Papst. (Quelle)

Nicht der Inhalt entzückt, sondern der Anlass! Ein Agnostiker als Bundespräsident. Österreich, manchmal vermagst du sogar mich zu berauschen. A irrer Heinzi.

03 September 2007

Preiset!

Kollegin Feuerfisch wird mir sicher wieder Klerikal-Fetischismus vorwerfen. Aber was soll ich tun, wenn mancherorts gar meine Seligsprechung gefordert wird? (auch wenn...)

Und wenn der das geschafft hat und bei dem bereits die Verhandlungen laufen, warum nicht auch ich?

22 Jänner 2007

Rückkehr der olympischen Götter

Endlich! Eine griechische Glaubensgemeinschaft mit dem klingenden Namen "Heilige Gemeinschaft der Gläubigen der Antike" ruft zur Renaissance der antiken Götter auf. Das kann man doch nur unterstützen!

Quelle

24 Oktober 2006

Eingraben oder Verbrennen?

Es gibt eine dritte Option: Werden Sie nach ihrem Tod zum Diamanten! link

29 August 2006

Der Fisch im Schuh

Großartige Papstbesuchsdevotionalien gibt's beim Pilgerbüro Regensburg.

10 Mai 2006

Der große Titel

Jeglicher Kaiser von Österreich trug folgende Berufdbezeichnung, die unter dem Namen "Der große Titel" hält, was sie verspricht:

(Name) Von Gottes Gnaden Kaiser von Österreich, apostolischer König von Ungarn, König von Böhmen, von Dalmatien, Kroatien, Slawonien, Galizien, Lodomerien, Illyrien und Lombardo-Venetien; König von Jerusalem; Erzherzog von Österreich; Großherzog von Toscana und Krakau; Herzog von Lothringen, Salzburg, Steyer, Kärnten, Krain und der Bukowina; Großfürst von Siebenbürgen, Markgraf von Mähren; Herzog von Ober- und Niederschlesien, von Modena, Parma, Piacenza und Guastella, von Auschwitz und Zator, von Teschen, Friaul, Ragusa und Zara; gefürsteter Graf von Habsburg und Tirol, von Kyburg, Görz und Gradiska; Fürst von Trient und Brixen; Markgraf von Ober- und Nieder-Lausitz und in Istrien; Graf von Hohenems, Feldkirch, Bregenz, Sonnenberg; Herr von Triest, von Cattaro und auf der windischen Mark; Großwojwode der Wojwodschaft von Serbien ...“ link

und so weiter...