Viel wurde schon geschrieben über Jörg Haiders Ausflug ins Metier. Aber die Presseaussendung seines Sprechers und Intimus Stefan Petzner setzt dem ganzen die linguistische Krone auf:
Klagenfurt (OTS) - Als Reaktion auf die Medienberichterstattung
und die öffentliche Diskussion rund um einen Disco-Besuch des
Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider im "Tollhaus" in Spittal in
der Drau wird Landeshauptmann Jörg Haider, morgen, Freitag um 23.00
Uhr neuerlich das "Tollhaus" in Spittal an der Drau besuchen und der
dort stattfindenden "Nikolo-Party" beiwohnen.
Die Vertreter und Vertreterinnen der Medien sind herzlich eingeladen,
den morgigen Besuch des Landeshauptmannes im "Tollhaus" in Spittal an
der Drau zu begleiten, um sich vor Ort ein wahres und authentisches
Bild über den Umgang des Landeshauptmannes mit Jugendlichen zu
verschaffen. Besonders herzlich eingeladen ist der deklarierte
Haider-Hasser und Paradelinke Herbert Lackner vom Nachrichtenmagazin "profil", der an dieser Stelle darauf hingewiesen wird, dass es eine
Altersgrenze nach unten, aber keine nach oben gibt und er daher
seinen Mitgliedsausweis vom Pensionistenverband der SPÖ nicht
vorzuweisen braucht. Fotografen sind ebenso ausdrücklich erwünscht
wie heuchlerische Kritiker, neugierige Schlüssellochgucker und
doppelbödige Moralapostel.
Nicht erwünscht sind bürgerferne und gouvernantenhafte Politiker wie
Gabriele Schaunig-Kandut. Weiters Politiker wie Alfred Gusenbauer,
die nur an den Wählerstimmen der jungen Generation interessiert sind,
nicht aber an der Jugend selbst und deren Anliegen und Sorgen.
Weiters unerwünscht sind Politiker wie Wolfgang Schüssel, die sich in
einer Disco am Klo versteckt halten, aus Angst, einem Jugendlichen zu
begegnen. Und schließlich völlig unerwünscht sind spießige und fade
Politiker wie Willi Molterer, die eine Disco in Anzug und Krawatte
besuchen und im Umgang mit der Jugend verkrampft und damit
unglaubwürdig sind.
Um Missverständnissen vorzubeugen wird bereits im Vorfeld darauf
hingewiesen, dass Landeshauptmann Jörg Haider nicht Veranstalter
dieser Party ist, sondern ein Gast wie alle anderen Besucher der
Nikolo-Party und wie die vielen tausenden Österreicherinnen und
Österreicher auch, die am Wochenende Partys und Veranstaltungen
frequentieren. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Landeshauptmann
Jörg Haider als Gast auf dieser Party nicht für die Kontrolle der
Jugendschutzbestimmungen zuständig ist und schon gar nicht für den
Alkoholkonsum eines jeden einzelnen Gastes verantwortlich gemacht
werden kann.
Bleibt am Schluss nur noch zu sagen: Let´s party und bis Morgen!
Coole Sache. Wird eigentlich nur mehr davon getoppt.
06 Dezember 2007
Haider geht ins Tollhaus
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grr
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5:59 PM
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Tags: BZÖ, österreich, Politik, PR
28 Oktober 2007
PR und Ethik
folgende Interview-Situation:
A: Zentralistischer Lokaljournalist
B: PR-Verantwortliche
A: Aber das wird doch eine reine Positivgeschichte. Denken Sie nur an den Werbewert!
B: Mir geht es nicht um den Werbewert, mir geht es um die Wahrheit.
A: sprachlos...
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grr
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1:31 AM
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29 März 2007
Wenn PR-Agenturen große Budgets haben...
... dann kostet eine Pressekonferenz halt mal 96 ooo EURO. Die Rumpolds (nahezu lautmalerisch) haben dafür auch ordentlich was aufgeboten, wie folgende Bilder veranschaulichen:
Wird bereits auf die Vorzüge des Eurofighters eingestimmt, Herbert Scheibner(Von der anscheinend wohl situierten PR-Agentur 100 % Communications konnte leider keine Onlinepräsenz gefunden werden)
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grr
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7:47 PM
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Tags: BZÖ, eurofighter, FPÖ, Politik, PR, Untersuchungsausschuss, Web
28 Jänner 2007
Intellektuell fragwürdig?
FPÖ-Bundesreferent Karl Heinz Grünsteidl hatte um 1 Uhr nachts das Bedürfnis, eine Presseaussendung via OTS zu versenden. Daraus nun die schönsten Zitate:
Grünsteidl bezeichnete die Aufregung um die Strache-Fotos als völligabsurd. "Einerseits fühle ich mich an die US-amerikanische Serie ‚Flash Gordon’ erinnert, andererseits an James Joyce und seinen Schüler Samuel Beckett. Das ist nicht positiv gemeint."
Genau darum geht es: Um das Reich des Menschen. Um den Menschen schlechthin. Dafür treten wir ein, in all unserer zugegebenermaßen intellektuellen Fragwürdigkeit. Aber genau deshalb forcieren wir die Frage nach dem Menschen.
Genau dafür, sagt Grünsteidl, steht die FPÖ. "Das Reich des Menschen hat begonnen." Die FPÖ stehe dafür, dass Menschen zu keiner minderwertigen Ware mutieren, wie es etwa in dem Science-Fiction-Film "Gattaca" der Fall sei. "Die Menschheit", sagt Grünsteidl, "darf nicht zu einem Gen-Experiment verkommen." Deshalb stehe die FPÖ ein gegen Gen-Experimente jedweder Art. "Die Gedankenspiele eines Michel Houellebecq bergen durchaus ihren Reiz", meint Grünsteidl. "Aber in Wahrheit sind sie nur dazu gedacht die Auflage seiner Bücher zu erhöhen. Das Wasser war kalt, damals. Jetzt ist es lauwarm, bestenfalls."
Grünsteidl zündet sich jetzt eine Zigarette an. Gauloises rouge. Wen juckt’s. Denn Grünsteidl- Pressesprecher der FPÖ - treibt so manches. Er raucht. Und trinkt alles, außer Alkohol. Cola light rules!
That’s Steidl (rücktrittsreif, spätestens seit heute) Andererseits: Eventuell bin ich Michael J. Fox oder Charlie Sheen...
PS.: Falls irgedneine faszinierende reiche junge Frau sich für mich interessiert, bitte hurtig melden!
Ich bin und bleibe sprachlos.
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grr
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1:29 PM
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